DIK e.V. Hannover

Monatsübersicht | Archivio del mese April, 2017

Fr, 05.05.2017, 18:30 Uhr
Appuntamento Fisso: Alla scoperta della Sardegna

In Archiv | Archivio on 28. April 2017 at 14:34

PRIMAVERA ITALIANA 2017 und Appuntamento Fisso


Unser Appuntamento Fisso ist dieses Mal eingebettet in die Reihe PRIMAVERA ITALIANA –
Italienischer Frühling in Hannover, die Italien in vielen Facetten zeigen möchte, präsentiert von der DIK-Hannover zu ihrem 70-jährigen Jubiläum in Zusammenarbeit mit dem Fachsprachenzentrum der Uni Hannover.

Einen sportlichen Akzent bekommt die PRIMAVERA ITALIANA duch das
Tischtennis-Jugend-Rundlaufturnier am 14.05.2017, zu dem die
Turnerschaft Hannover von 1852 sogar ein kleines italienisches Buffet anbietet.

Die DIK freut sich auf Ihre Teilnahme an der PRIMAVERA ITALIANA.

Fr, 05.05.2017, 18:30 Uhr Appuntamento Fisso: Alla scoperta della Sardegna

Italienischer Treffpunkt mit Kurzvortrag und Diskussion in italienischer Sprache

mit Manuela Melis.

Eine Zusammenarbeit der DIK und des Fachsprachenzentrums der Leibniz Universität Hannover.


Fachsprachenzentrum
(FSZ) der Universität Hannover
Trakt F, erster Stock, Hörsaal F107
Welfengarten 1
30167 Hannover
Stadtbahn 4+5, Haltestelle Leibniz-Universität

Eintritt: frei

Manuela Melis: ALLA SCOPERTA DELLA SARDEGNA
– mit kleiner Kostprobe

La Sardegna è un’isola antichissima, famosa per le sue spiagge e il mare cristallino. È la terra delle tombe dei giganti e delle case delle fate, dei misteriosi Nuraghi, dei canti arcaici a tenore, e delle processioni, giostre equestri e feste di carnevale che si ripetono da centinaia di anni. Un’isola anche da assaporare, che offre specialità semplici ma uniche. Avete già sentito parlare di „pane carasau“, „seadas“ o „malloreddus“?

ENTDECKUNGSREISE DURCH SARDINIEN
– mit kleiner Kostprobe

Sardinien ist eine uralte Insel, die weit bekannt ist für ihre Strände und das kristallklare Meer. Es ist das Land der Gigantengräber und der Feenhäuser, der mysteriösen Nuraghen, der archaischen Tenorgesänge, der Prozessionen, Reiterspiele und Karnevalsfeste, die seit Jahrhunderten stattfinden. Eine Insel, die auch zu schmecken ist und einfache, aber einzigartige Spezialitäten bietet. Haben Sie schon einmal von „pane carasau“, „seadas“ oder „malloreddus“ gehört?

Manuela Melis hat ihr Studium der Übersetzungswissenschaft (Deutsch-Italienisch) an der Università La Sapienza in Rom abgeschlossen und lebt seit 2011 in Deutschland. Sie arbeitet freiberuflich als Übersetzerin und unterrichtet Italienisch am FSZ der LUH und bei der DIK.

Bei den Appuntamenti Fissi steht das gemeinsame Gespräch auf Italienisch im Mittelpunkt, das im Anschluss an den italienischen Kurzvortrag stattfindet. Die Reihe ist ausdrücklich als Diskussionsreihe konzipiert.
Eingeladen sind alle, die auf Italienisch mitdiskutieren möchten, insbesondere Studierende.

Zeit: freitags, 18.30–20 Uhr
Ort: Fachsprachenzentrum (FSZ) der Universität Hannover
Kontakt:
Mariella Costa, Tel. (0511) 762 19551, E-Mail: costa@fsz.uni-hannover.de
Eintritt: frei

 

Mo, 17.04.2014, 20:30 Uhr
Film „Suburra – Das dunkle Herz von Rom“

In Archiv | Archivio on 10. April 2017 at 19:17

Italienischer Film mit Untertiteln

Kino am Raschplatz


Italien 2015

R: Stefano Sollima, mit: Pierfrancesco Favino, Greta Scarano, Jean-Huhues Anglade, Elio Germano, Claudio Amendola, Alessandro Borghi, u.v.a.
Länge: 129 Min., FSK: 16 J.

Regisseur Stefano Sollima (Gomorrha – Die Serie) beleuchtet virtuos die Verflechtungen der italienischen Gesellschaft im Schatten von organisiertem Verbrechen, marodem Staat und rücksichtslosen Politikern. SUBURRA führt alsmajestätisches Epos zwischen kompromisslosem Thriller und scharferGesellschaftskritik die Tradition des italienischen Mafia-Kinos der 70er-Jahre ins 21. Jahrhundert. Der Film entfalltet sich zur bildgewaltigen Anti-These zu Paolo Sorrentinos La Grande Bellezza – Die Große Schönheit.

Filmplakat SUBURRA - Das dunkle Herz von Rom - ital. OmU

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=q-XpGwE3Go0

Karten für das Kino am Raschplatz können telefonisch täglich ab ca. 15.00 Uhr unter 0511 – 31 78 020511 – 31 78 02 vorbestellt werden.

Sa, 08.04.2017, 16:00 Uhr
Kreta – die Venezianische Epoche (1204–1669)

In Archiv | Archivio on 1. April 2017 at 13:27

Lichtbildervortrag von Helmut Müller (Düsseldorf)

Theatermuseum im Schauspielhaus
Vortragssaal
Prinzenstraße 9, 30159 Hannover
[Haltestelle: Schauspielhaus/Thielenplatz Linien 10 + 17, Busse 100, 121, 128, 134, 200]

 

Unter wesentlicher Beteiligung der Markusrepublik Venedig eroberten Kreuzritter im Verlauf des 4. Kreuzzuges Konstantinopel im Jahre 1204. Hierdurch kam Kreta ohne militärischen Einsatz auf der Insel unter die Herrschaft der Adria-Republik. Zwar waren die Venezianer aufgrund eines Kaufvertrages zwischen Venedig und dem Markgrafen Bonifacio di Monferrato de jure die Besitzer der Insel, de facto waren es jedoch die Genuesen. Allein der klugen politischen Weitsicht des Dogen Enrico Dandolo (1192–1205) hatte es Venedig letztllich zu danken, dass Kreta für Jahrhunderte einer der wichtigsten wirtschaftlichen Eckpfeiler der Seerepublik Venedig im östlichen Mittelmeer wurde.

Kloster Arkadi, Kreta

Kloster Arkadi, Kreta

Kreta kehrte nicht mehr in das byzantinische Reich zurück, dennoch endete das „byzantinische Kreta“ nicht mit dem Jahre 1204. Auf Kreta lebte das byzantinische Kulturgut der griechisch sprechenden Bevölkerung bis zum Untergang der venezianischen Epoche im Jahr 1669 in Architektur, Malerei und Dichtung fort und überlebt damit selbst das Ende des byzantinischen Reiches im Jahr 1453 durch die Eroberung der Osmanen.
Der Lichtbildervortrag folgt der Geschichte der jahrhundertelangen Knechtschaft der Kreter durch die venezianische Herrschaft und deren baulichen Hinterlassenschaften auf der Insel.

Helmut Müller, 1946 geboren, besitzt ein ausgeprägtes Interesse an Kulturgeschichte. Von 1995 bis 2002 war er Präsident der Deutsch- Italienischen Gesellschaft Düsseldorf. Im Rahmen seiner Studienreiseleitertätigkeit hat er sich mit vielen Gegenden Italiens beschäftigt, insbesondere mit den Marken, Emilia Romagna, Umbrien, Venetien und Venedig.
Der Schwerpunkt seiner Erkundung auf der Insel Kreta, wo er zuletzt Mai/Juni 2016 weilte, liegt auf den römischen Resten und insbesondere auf der byzantinisch-venezianischen Epoche.