DIK e.V. Hannover

Monatsübersicht | Archivio del mese November, 2017

Mi, 06.12.2017, 18:30 Uhr
TESORI NASCOSTI, Verborgene Schätze Italiens. Geheimtipps aus der Emilia-Romagna

In Archiv | Archivio on 29. November 2017 at 13:59

Lichtbildervortrag von Rita Nobili und Lisa Guerra

Die Vorträge werden in italienischer Sprache gehalten und in deutscher Zusammenfassung wiedergegeben.

Eine Veranstaltung des Italienischen Generalkonsulats in Zusammenarbeit mit dem Museum August Kestner und der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V.

Museum August Kestner
Trammplatz 3, 30159 Hannover

Das „Museo Archeologico Arsenio Crespellani“ in Bazzano und das „Museo e Parco Archeo-logico“ von Monterenzio und Monte Bibele – beide aus der Nähe von Bologna in der Emilia-Romagna – gehören zu den noch wenig bekannten Museen Italiens.
Frau Rita Nobili vom „Crespellani“ und Frau Lisa Guerra vom „Museo e Parco Archeologico“ halten am Mittwoch, dem 6. Dezember 2017, um 18.30 Uhr im Museum August Kestner einen Lichtbildervortrag zu den „verborgenen Schätzen“ und Aktivitäten ihrer archäologischen Museen.
Das „Museum „Crespellani“ wurde 1873 in einem Renaissance-Schloss in Bazzano gegründet, um die archäologischen Funde aus seiner Region und bürgerliche Sammlungen auszustellen: Gefäße und Schmuck aus der Bronzezeit, reiche etruskische Grabbeigaben, römische Funde sind nur einige Objekte, die dort zu besichtigen sind.
Das Museum und der archäologische Park in Monterenzio gehören zur Universität Bologna. Sie wurden errichtet, um die wertvollen etruskischen und keltischen Funde zu zeigen, die aus den Ausgrabungen der Nekropolen und der Siedlung in Monterenzio Vecchio und Monte Bibele stammen.
Wer an der Archäologie und an der Geschichte Italiens interessiert ist, sollte diese Kurzvorträge nicht verpassen.

www.conshannover.esteri.it/consolato_hannover/de/
www.hannover.de/Kultur-Freizeit/Museen-Ausstellungen/Museumsf%C3%BChrer/Top-Museen/Museum-August-Kestner
www.DIK-Hannover.de
www.frb.valsamoggia.bo.it/musei/museo-archeologico-bazzano/
www.montebibele.eu/en/home

Sa, 02.12.2017, 16:00 Uhr
Alle Wege führen über Rom: Karrieren von Klerikern aus Hannover im Spätmittelalter

In Archiv | Archivio on 25. November 2017 at 13:08

Vortrag von Prof. Dr. Brigide Schwarz, Berlin

Theatermuseum im Schauspielhaus
Prinzenstraße 9, 30159 Hannover
Das Theatermuseum ist über die Haltestelle „Schauspielhaus / Thielenplatz“ der Buslinien 100, 121, 128, 134 und 200 direkt zu erreichen. In kurzer Distanz liegen auch die Stadtbahn-Haltestellen „Aegidientorplatz“ und „Kröpcke“.

ALLE WEGE FÜHREN ÜBER ROM: KARRIEREN VON KLERIKERN AUS HANNOVER IM SPÄTMITTELALTER
Die Recherchen einer Mittelalterhistorikerin im Vatikanischen Archiv kann Überraschendes zutage fördern: nicht nur über jene, die an der Kurie in Rom arbeiteten, sondern auch über Besucher aus fernen Orten – Hannover etwa. So machten ca. 13 Kleriker aus Hannover zwischen 1410 und 1460 eine bemerkenswerte Karriere.
Drei von ihnen gelangten auf die Bischofsthrone von Lübeck, Dorpat und Ösel, andere in Führungsämter an Domkirchen (insgesamt 5). Weniger brillant waren die Karrieren derjenigen, die in der Region blieben (8).

Bischofsburg Kuressaare (Arensburg), Saaremaa, Estland (Quelle: Wikipedia)

Dieser unerwartete Aufstieg einer so ansehnlichen Zahl von Bürgersöhnen aus einer mittelgroßen Landstadt, die Hannover damals war, in Kirchen, an denen der Adel oder das Patriziat dominierten, erklärt sich teilweise aus einer besonderen Konstellation (dem Großen Schisma 1378–1417), zum anderen aus Chancen, die sich auftaten, weil plötzlich eine Gruppe von Landsleuten an der Kurie in Rom Posten erreichten, die ihnen früher erschlossen gewesen wären. Mit Hilfe dieser Kurialen stiegen nun Hannoveraner in immer wichtigere Positionen auf. Diese Seilschaften nutzten souverän die Gelegenheiten des Pfründenmarktes an der Kurie, um mit Hilfe päpstlicher Gunstbezeugungen ihren Besitz an Pfründen zu mehren und den ihrer „Freunde“ und Klienten. Dazu bildeten sie ein Netzwerk aus Vertrauten aus der Studienzeit in Italien, aus gemeinsamem Dienst an der Kurie, aus Verwandten und Freunden in der Heimat.

Brigide Schwarz Nach ihrer Habilitation in Berlin im Jahr 1978 lehrte Prof. Dr. Brigide Schwarz bis 1998 am Historischen Seminar der Universität Hannover. 1988 bis 1992 war sie für Forschungen am Repertorium Germanicum an das Deutsche Historische Institut in Rom abgeordnet. Mai 2013 wurde ihr im Palazzo Borghese der Premio Daria Borghese vom Gruppo dei Romanisti, einer seit 1929 bestehenden Vereinigung, verliehen.

Mi, 22.11.2017, 19:00 Uhr
Gärten Mittelitaliens – von Bomarzo bis zu Tarotgärten

In Archiv | Archivio on 22. November 2017 at 12:25

Die DIK-Ausstellung Lieblingsorte in Italien“ in der Volkshochschule Hannover geht an diesem Mittwoch, dem 22. November 2017, um 19 Uhr mit einem Vortrag von Prof. em. Klaus Kowalski anstelle des erkrankten Dr. Alexander Mlasowsky zu Ende.

Prof. em. Klaus Kowalski: Unterwegs in mittelitalienischen Gärten – Villa Farnese in Caparola, Bomarzo, Valsanzibio, Tarotgarten und Spoerris Garten

In diesem Vortrag werden neben einer Einführung in die Entstehungsgeschichte der selbständigen Gartenanlage Gärten in Mittelitalien vorgestellt und stilistischen Kriterien zugeordnet.

Die Reise beginnt mit Caparola und dem Spätrenaissancegarten, es folgt Bomarzo, der manieristische Park par exellence, gibt Einblick in den frühbarocken Park in Valsanzibio und endet mit den Gärten von Niki de Saint Phalle und Spoerri.

Ziel ist es, die jeweils andere Einstellung der Zeitgenossen zu Natur und Kultur zu beleuchten.

Prof. Klaus Kowalski studierte Grafik und Bildhauerei. Er ist Kunstpädagoge, Bildhauer und Medailleur. Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Stuttgart 1950-1956 bei C. Rössing (Druckgraphik), G. Gollwitzer (Zeichnung) und O. Baum (Bildhauerei und Plastik); dann Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte in Kiel.

Seit 1963 Professor für Kunsterziehung an der Pädagogischen Hochschule Hannover. 1978 Professor für das Lehrgebiet Bildende Kunst / Visuelle Medien und ihre Didaktik an der Universität Hannover. 1995 emeritiert. Seitdem ist er freischaffend tätig, u.a. mit der Gruppe 7. Beteiligung an internationalen Medaillenausstellungen der FIDEM seit Florenz 1983.

Prof. Kowalski spricht anstelle des erkrankten Dr. Alexander Mlasowsky, dessen Vortrag „Der Römer in uns – die Gegenwart von der Antike aus gesehen“ zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird.

Sa, 25.11.2017, 11–16 Uhr
I sapori della via emilia – Kulinarische Reise in der Emilia-Romagna

In Archiv | Archivio on 19. November 2017 at 21:36

Kochseminar mit Barbara Vaccari Codutti M.A.

Ev. Familienbildungsstätte (Lehrküche)
Archivstr. 3, 30169 Hannover

Anmeldung erbeten (Details s.u.).

I SAPORI DELLA VIA EMILIA – KULINARISCHE REISE IN DER EMILIA-R OMAGNA
Die Via Aemilia war einer der wichtigsten altrömischen Straßen. Sie führte vom heutigen Rimini nach Placentia, dem aktuellen Piacenza. Zwischen der Adriaküste und den Apenninen verlaufend verband die Via Aemilia Städte wie Cesena, Faenza, Bologna, Modena, Reggio und Parma, die alle auf eine altehrwürdige gastronomische Tradition schauen können – man denke an den Parmigiano-Reggiano, den Parmaschinken, die Mortadella aus Bologna oder den Aceto Balsamico aus Modena.
Im Seminar soll diese Straße kulinarisch nachgezeichnet werden. Einige einschlägige Spezialitäten werden zubereitet: Piadina romagnola und Cascione con Spinaci e Salsiccia (Rimini, Cesena, Bertinoro); der typische Kuchen aus Faenza, die Faentina; Mousse di Mortadella mit dem Knusperbrot Streghette (Bologna); Risotto al Parmigiano e Balsamico (Modena); Erbazzone (Gemüsetorte aus Reggio Emilia); Parmaschinken (Parma) zu den Piadine; Scarpette di Sant’Ilario (Kekse in Schuhform) sowie Pattona bzw. Castagnaccio aus Piacenza.

Kostenbeitrag: 25,- Euro (alles inklusive)
Anmeldung erbeten bei italienisch(at)dik-hannover.de

Barbara Vaccari Codutti kommt aus Bologna und ist Archäologin und Museumspädagogin. Sie arbeitet seit einigen Jahren mit dem Kestner-Museum zusammen und ist eine unserer Sprachlehrerinnen. Sie kocht gern und wird bei der DIK auch Kochkurse anbieten.

Fr, 24.11.2017, 18:30 Uhr
Appuntamento Fisso: Alla scoperta della Campania

In Archiv | Archivio on 18. November 2017 at 14:30

Fachsprachenzentrum der Uni Hannover
Trakt F, Raum F018
Welfengarten 1, 30167 Hannover
Direkter Zugang F am nordwestlichen Flügel des Hauptgebäudes
[Haltestelle: Leibniz Universität – Linie 4 + 5]
Kontakt: Mariella Costa – costa(at)fsz.uni-hannover.de

Eine Zusammenarbeit der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V. Hannover (DIK)
und des Fachsprachenzentrums (FSZ) der Leibniz Universität Hannover.

Diskussion auf Italienisch nach Kurzvortrag in italienischer Sprache

Anna Bracco: ALLA SCOPERTA DELLA CAMPANIA
La Campania è terra di cultura millenaria, storia e archeologia. La terra del sole e del folclore e di una tradizione culinaria senza eguali, il tutto arricchito da paesaggi meravigliosi come la Costiera Amalftana ed il Vesuvio. I suoi siti archeologici unici al mondo come Pompei ed Ercolano e naturalmente il suo capoluogo, Napoli, ne fanno una terra tutta da scoprire.

Anna Bracco stammt aus Kampanien. Sie hat über zehn Jahre als Dozentin in England gearbeitet. Heute unterrichtet sie in einer bilingualen Schule in Hannover.

Fr, 17.11.2017, 20:00 Uhr
Jazz-Konzert des „Mezza Milzow-Project“

In Archiv | Archivio on 13. November 2017 at 14:45

Theatermuseum im Schauspielhaus
Prinzenstraße 9, 30159 Hannover
Das Theatermuseum ist über die Haltestelle „Schauspielhaus / Thielenplatz“ der Buslinien 100, 121, 128, 134 und 200 direkt zu erreichen. In kurzer Distanz liegen auch die Stadtbahn-Haltestellen „Aegidientorplatz“ und „Kröpcke“.

Jazz-Konzert des „Mezza Milzow-Project“

Pianist/Keyboarder Vittorio Mezza und Multisaxophonist David Milzow präsentieren ihr Mezza Milzow- Project im neuen Quartettformat mit einem nahezu orchestralen Sound. »European Jazz« aus Italien und Deutschland: Einerseits mit melodischen Kompositionen voller Atmosphäre, andererseits rhythmisch zupackend und mit dynamischen Improvisationen verspricht das Quartett nichts weniger als ein innovatives, überraschendes Klangformat, indem Postbebop amerikanischer Prägung mit typisch europäischen Einflüssen aus Konzert und Filmmusik verschmilzt.

Weitere Infos unter www.DavidMilzow.de  und www.VittorioMezza.com
Kartenvorverkauf unter 0511/9999 1111 oder an den Kassen des Schauspiel- und Opernhauses

Besetzung:
David Milzow- Tenor-, Sopran-, Baritonsax
Vittorio Mezza- Piano, Keyboards
Sebastian Hoffmann- E- Bass
John Winston Berta- Drums/Percussion

Do, 16.11.2017, 16:00 Uhr
Das Geheimnis der Höhle – Leornardo da Vinci

In Archiv | Archivio on 13. November 2017 at 14:45

Vortrag des Vereins „Frau und Kultur e.V.“, Gruppe Hannover

Theatermuseum im Schauspielhaus
Prinzenstraße 9, 30159 Hannover
Das Theatermuseum ist über die Haltestelle „Schauspielhaus / Thielenplatz“ der Buslinien 100, 121, 128, 134 und 200 direkt zu erreichen. In kurzer Distanz liegen auch die Stadtbahn-Haltestellen „Aegidientorplatz“ und „Kröpcke“.

DAS GEHEIMNIS DER HÖHLE – LEONARDO DA VINCI (1452 – 1519), WELTBERÜHMT UND UNBEKANNT

Vortrag mit Bildern von Dr. Hans Thomas Carstensen (Hamburg)

Leonardo da Vinci ist als Maler der Mona Lisa einer der berühmtesten Künstler aller Zeiten, obwohl nur wenige Ölgemälde erhalten sind.
Seine Schriften und Zeichnungen zur Naturforschung kannten zu seinen Lebzeiten nur wenige. Leonardo war zwar davon besessen, die Geheimnisse der Natur aufzudecken, doch seine eigene Person hat er immer mit einem geheimnisvollen Schleier umgeben.
Und an seinem Lebensende kamen ihm auch immer mehr Zweifel, ob es wirklich wünschenswert sei, die Natur vollkommen zu ergründen und sie damit zu entzaubern.
In dem Vortrag wird das Leben und Denken dieses genialen Menschen wieder rekonstruiert und anschaulich vor Augen geführt.

Mo, 20.11.2017, 20:30 Uhr
Film „Agata e la tempesta“

In Archiv | Archivio on 13. November 2017 at 14:12

Italienischer Film mit Untertiteln

Kino am Raschplatz

Agata e la tempesta / Agata und der Sturm
Im Leben der 40jährigen Buchhändlerin Agata geht es buchstäblich stürmisch zu: In ihrer Nähe brennen nicht nur Glühbirnen durch, stürzen Computer ab oder beginnen Ampeln zu flackern, auch in ihrem Beziehungsleben herrscht das reinste Chaos. Ihr junger Geliebter Nico ist verheiratet, scheint aber Frau und Freundin auch noch mit einer hübschen Blondine zu betrügen und beteuert, es handele sich alles um eine Verwechslung. Gleichzeitig behauptet ein gewisser Romeo, der leibliche Bruder von Agatas geliebten Bruder Gustavo zu sein. Für Agata beginnt eine aberwitzige Suche nach tatsächlicher Verwandtschaft, echten Gefühlen und sonstigen Lebenswahrheiten. Liebe nicht ausgeschlossen.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=RO3nYgx4kKM&t=32s

Karten für das Kino am Raschplatz können telefonisch täglich ab ca. 15.00 Uhr unter 0511 – 31 78 020511 – 31 78 02 vorbestellt werden.

Mi, 15.11.2017, 18:00 Uhr
Film „La terra dei santi“

In Archiv | Archivio on 8. November 2017 at 17:35

Italienischer Film mit Untertiteln

Apollo-Kino, Limmerstraße 50, Linden

La terra dei santi / Das Land der Heiligen
Der italienische Thriller „Das Land der Heiligen“ erzählt von den Machenschaften der Mafia aus der Perspektive ihrer Frauen.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=k1XD1X04uOw

Mi, 15.11.2017, 19:00 Uhr
Deutsche Künstler sehen Italien

In Archiv | Archivio on 8. November 2017 at 17:21

Vortrag von Dr. Rainer Grimm (Hannover)

vhs-Hannover, Theodor-Lessing-Saal
Burgstr. 14, 30159 Hannover (Altstadt)

Deutsche Künstler sehen Italien

Schon mit Dürer begann Italien für deutsche Künstler einen eigenen Reiz auszuüben. Aber vor allem im 18. und 19. Jahrhundert gingen sehr viele deutsche Künstler in den Süden, zunächst um vor Ort die klassische Kunst zu studieren und für sich als Anregung oder auch Vorlage zu nehmen. In der beginnenden Romantik wurde dann die Natur und überhaupt das südliche Leben bevorzugter Gegenstand des künstlerischen Schaffens.
Aber auch über die künstlerische Tätigkeit hinaus zog es viele Künstler dorthin – das im Unterschied zu Deutschland ungezwungenere gesellschaftliche Leben und die vielfältigen sozialen Kontakte in den entstehenden Künstlergemeinschaften waren dafür ausschlaggebend.


Dr. Rainer Grimm studierte für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen das Fach Kunst und war von 1970 bis 1978 Lehrer, danach Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Hannover im Fach Bildende Kunst. 1984 erfolgte die Promotion zum Dr. phil. Er ist Autor der Schulbücher ‚Der Blick in den Raum’ und ‚Wahrnehmen und Abbilden’ und hält Vorträge vor allem zur italienischen Kunst.