Deutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. Hannover

‘Vorträge | Conferenze’

Do, 10.10.2019, 19:30 Uhr PRIMO LEVI UND DIE DEUTSCHEN

In Archiv | Archivio, Vorträge | Conferenze zu 17. September 2019 um 22:36

Musikalischer Vortrag und Salongespräch

10.10.2019, 19:30 Uhr

Villa Seligmann – Hohenzollernstr. 39, 30161 Hannover

Martina Mengoni (Literaturwissenschaftlerin)
Daniel Seminara und Francesco Cascarano (Gitarrenduo)

Die Deutschen zu verstehen, ihnen zu begegnen und sie zu befragen, war für den großen jüdischen Denker und Holocaust- Überlebenden Primo Levi ein starker schöpferischer Beweggrund. Der Autor von „Ist das ein Mensch?“ hat etliche Briefe, Vorträge sowie Gesprächsaufzeichnungen als Zeugnis seiner intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema hinterlassen. Im Jahr seines 100. Geburtstags präsentiert die italienische Literaturwissenschaftlerin Martina Mengoni einen kritischen Vortag über Primo Levi und die Deutschen, umrahmt von Musik des italienisch- jüdischen Komponisten Mario Castelnuovo-Tedesco.

In Zusammenarbeit mit dem italienischen Generalkonsulat und  Villa Seligmann – Haus für jüdische Musik

Eintritt: Große Halle 26 Euro (erm. 22 Euro); Salon 18 Euro (erm. 14 Euro) Ermäßigung für DIK-Mitglieder

Anmeldungen: <info@villa-seligmann.de>; 0511 – 844 887 200

Sa, 21.09.2019, 16:00 Uhr SIZILIEN (Teil 1): VON DER OSTKÜSTE ÜBER PIAZZA ARMERINA NACH AGRIGENT

In Archiv | Archivio, Vorträge | Conferenze zu 17. September 2019 um 21:22

DIPL. PÄD. IRMGARD BOGENSTAHL, HANNOVER

Theatermuseum

In diesem ersten Teil besuchen wir historische Orte in Sizilien von der frühen Kultur der Sikaner (Pantalica) bis zum späten Barock (Noto). Die baulichen Zeugnisse der Griechen und Römer vervollständigen den geschichtlichen Ablauf. Aber auch die Natur kommt nicht zu kurz: dem Ätnagipfel nähern wir uns mit Seilbahn und Geländebus.


(Inhalt: Pantalica, Noto, Syrakus, Catania, Ätna, Villa Romana in Piazza Armerina, Agrigent, Eraclea Minoa)


Irmgard Bogenstahl arbeitet seit 1990 als Diplom-Pädagogin in
der Erwachsenenbildung. Schwerpunkte der Vorträge und
Seminare sind dabei Geschichte, Literatur und Kunstgeschichte Italiens, Deutschlands und Großbritanniens. Seit 1999 führen sie und ihr Mann in Hannover eine eigene kulturelle Einrichtung für Ausstellungen und Vorträge, das studio ARCUS.

Fr. 12.07.2019, 18.30 Uhr VENERDÌ ITALIANO. UN’ITALIA MAI VISTA: COMACCHIO E IL DELTA DEL PO (EMILIA-ROMAGNA, VENETO)

In Archiv | Archivio, Vorträge | Conferenze zu 26. Juni 2019 um 13:03

APPUNTAMENTO CANCELLATO

per indisposizione della relatrice

— — —

TREFFEN ABGESAGT

wegen Erkrankung der Vortragenden

 

Eine Kooperation der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V. Hannover (DIK) und des Fachsprachenzentrums (FSZ) der Leibniz Universität Hannover.

Diskussion auf Italienisch nach Kurzvortrag in italienischer Sprache mit Dott.ssa Barbara Vaccari Condutti

Fachsprachenzentrum

Trakt F, Raum F018

Direkter Zugang F am nordwestlichen Flügel des Hauptgebäudes
Welfengarten 1, 30167 Hannover

[Haltestelle: Leibniz Universität – Linie 4 + 5]

Una nuova serie di incontri in italiano aperta a tutti, che prosegue la collaborazione tra DIK e FSZ per parlare di luoghi che non tutti conoscono. Un’Italia poco nota e poco celebrata, ma non per questo meno attraente. Un’Italia mai vista.

Eine neue, für alle offene Vortragsreihe auf Italienisch, die die Zusammenarbeit zwischen DIK und FSZ fortsetzt, um über Orte zu berichten, die wohl nicht alle kennen. Ein weniger bekanntes und gerühmtes, aber doch nicht weniger attraktives – eben ein noch nie gesehenes Italien.

Eintritt frei

 

Comacchio e il Delta del Po sono un angolo d’Italia spesso sconosciuto ai visitatori stranieri e, a volte, persino agli stessi Italiani. Esploriamo insieme l’antica storia di questa zona, le sue bellezze naturali e i miti e le tradizioni popolari che ad essa sono legate. Scopriamo i segreti della via dell’ambra e di Spina, la Venezia etrusca; percorriamo in bicicletta il Parco naturale del Delta del Po e passeggiamo per i canali di Comacchio, lasciandoci stupire dalla sua architettura e dalle sue tradizioni.

Barbara Vaccari Codutti è archeologa, pedagoga museale ed esperta dell’Italia antica. È di Bologna e vive da quattro anni ad Hannover, dove insegna italiano alla Volkshochschule e ala DIK. Collabora con il Museo August Kestner con progetti che coniugano l’archeologia con la lingua italiana.

 

Comacchio und das Podelta sind eine Ecke Italiens, die ausländischen Besuchern und manchmal auch selbst Italienern fast unbekannt ist. Zusammen erforschen wir die alte Geschichte dieses Gebietes, seine Naturschätze und die Mythen und volkstümlichen Traditionen, die mit ihm verbunden sind. Zusammen entdecken wir die Geheimnisse der Bernsteinstraße und von Spina, dem etruskischen Venedig. Mit dem Fahrrad oder mit dem Schiff befahren wir den Naturpark des Podeltas, spazieren zusammen durch die Kanäle in Comacchio und lassen uns von seiner Architektur und seinen Traditionen überraschen.

Barbara Vaccari Codutti ist Archäologin, Museumspädagogin und Expertin für italienische Altertumskunde. Sie kommt aus Bologna und wohnt seit vier Jahren in Hannover. Hier ist sie Italienischdozentin an der Volkshochschule und bei der DIK. Außerdem arbeitet sie mit dem Museum August Kestner zusammen, wo sie Projekte anbietet, die Archäologie und italienische Sprache zusammenbringen.

Do, 23.05.2019, 19:00 Uhr – DAL BRIGANTAGGIO ALLA MAFIA

In Archiv | Archivio, Vorträge | Conferenze zu 17. Mai 2019 um 21:10

Die Entwicklung des organisierten Verbrechens aus dem Banditentum in Italien und Europa – Vortrag in italienischer Sprache mit deutscher Übersetzung

PROF. DR. ENZO CICONTE, UNIVERSITA di PAVIA
Theatermuseum, Prinzenstr. 9, 30159 Hannover

Prof. Enzo Ciconte, Universitätsdozent, einer der führenden Mafiaexperten Italiens und ehemaliger Parlamentsabgeordneter, forscht und lehrt seit Jahren zu den gesellschaftlichen und kulturellen Wurzeln der Mafia in Italien. Lange galt die Mafia als ein Mischung aus Mythos und Banditentum mit lokalem Einfluss. Seit der Einigung Italiens entwickelte sie sich jedoch unaufhaltsam zu einer global agierenden Unternehmerorganisation mit nur einem Geschäftszweck: Förderung der organisierten Kriminalität mit maximaler Gewinnorientierung. Der Vortrag beleuchtet die verschiedenen Mafiatypen in Italien, die (unredliche) Rolle gesellschaftlicher Akteure wie Staat, Kirche und Parteien sowie schlußendlich die Transformation hin zu einer weltweit vernetzten kriminellen Organisation.


Sa, 08.06.2019, 16:00 Uhr – „Urbino: Hauptstadt der Renaissance und Hochburg der modernen Architektur?“

In Archiv | Archivio, Vorträge | Conferenze zu 10. April 2019 um 08:57

Dott. Flavio Venturelli, Karlsruhe

08.06.2019, 16.00 Uhr, Theatermuseum

Urbino ist ein beliebtes Ziel für Kulturreisende in Italien. Sicher ist dies der Vision eines Fürsten der Renaissance wie Federico da Montefeltro, nach Bernd Roeck auch als der „Nase Italiens“ bekannt, zu verdanken. Dennoch – so bedeutend Rafaels Geburtsstadt sein mag – war Urbino in der Nachkriegszeit durch Leerstand und Zerfall bedroht. Dass ihr Palazzo Ducale und ihre malerischen Gässchen wiederbelebt worden sind und heute noch bewundert werden können, ist auch eine Folge moderner Architektur und Stadtplanung, insbesondere danke einem ihrer Vertreter, Giancarlo De Carlo, der 2019 100 Jahre alt geworden wäre. Für manche mag diese Wendung als Paradox erscheinen. Ist sie aber tatsächlich ein solches?

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Collegi_Universitari_Urbino.jpg

Flavio Venturelli wurde in Rom geboren. Nach seinem Architektur- und Landschaftsarchitekturstudium in Ancona und Hannover fokussierte sich seine Interesse auf die Untersuchung der Zusammenwirkung von Raum, Gesellschaft und Gedächtnis an Beispielen in den italienischen Marken aus der Zeit nach dem 1. und 2. Weltkrieg bzw. im Raum des Comer See aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Do, 11.04.2019, 19:00 Uhr – DIAGNOSTIK AUF BILDERN – ZWISCHEN ROM UND FLORENZ

In Archiv | Archivio, Vorträge | Conferenze zu 1. März 2019 um 17:36

PROF. DR. HELMUT HALLER, HANNOVER
Theatermuseum, Prinzenstr. 9, 30159 Hannover

Die ärztliche Diagnose ist die Kunst wahrzunehmen und zu erkennen.

Der „ärztliche Blick“ muss geübt und geschärft werden.  Dies kann auch auf und mit Gemälden der italienischen Renaissance erfolgen.  Der Realismus, welcher in der italienischen Malerei des 15. und 16. Jahrhunderts entwickelt wurde, ist eine gute Grundlage in Portraits und Darstellungen aus dieser Zeit „Patienten“ und ihre Krankheiten zu entdecken.

Prof. Dr. med Hermann Haller, Direktor der Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen der MHH, verwendet unterschiedliche Gemälde, um mit den Studierenden Diagnostik, aber auch ein Verständnis der historischen Situation und, nicht zuletzt, die Situation des Malers und seines Publikums zur damaligen Zeit zu studieren. In einem Vortrag wird er Beispiele von Malern des Quattrocento (Botticelli, Ghirlandajo, Piero de la Francesca) und des Cinquecento (Raffael, Leonardo, Bronzino) vorstellen, die Diagnosen erläutern und die Gemälde in ihrem historischen Hintergrund erläutern.

Sa, 23.03.2019, 15:00 Uhr – FAKE NEWS IN DER ANTIKE

In Archiv | Archivio, Vorträge | Conferenze zu 25. Februar 2019 um 22:40

DR. ALEXANDER MLASOWSKY, BURGDORF

Theatermuseum, Prinzenstr. 9, 30159 Hannover

In den letzten drei Jahren werden wir mit dem Phänomen „Fake News“ konfrontiert, vor allem seit Donald Trump das Amt des Präsidenten der USA übernommen hat. Er beschimpft die Presse, über in Fake News zu verbreiten, verfaßt aber selbst Falschnachrichten bei Twitter bewußt für politische Zwecke. Doch ist dieses Verhalten der Machthaber so neu? In diesem Vortrag soll gezeigt werden, daß bereits im Alten Orient Falschnachrichten und Meinungsmanipulationen eingesetzt wurden. Doch in der römischen Zeit wurde diese Art von politischer Agitation nahezu vervollkommnet, wie man an den Reliefs und vor allem den Münzen erkennen kann.

Quelle: www.acsearch.info

 

Fr, 07.06.2019, 18:30 bis 20 Uhr – VENERDÌ ITALIANI: UN’ITALIA MAI VISTA

In Archiv | Archivio, Vorträge | Conferenze zu 24. Februar 2019 um 21:32

Eine Kooperation zwischen dem Fachsprachenzentrum der Leibniz Universität und

der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V.

Fachsprachenzentrum, Welfengarten 1, 30167 Hannover

Raum F018

Eintritt frei

Una nuova serie di incontri in italiano aperta a tutti, che prosegue la collaborazione tra DIK e FSZ per parlare di luoghi che non tutti conoscono. Un’Italia poco nota e poco celebrata, ma non per questo meno attraente. Un’Italia mai vista.

Eine neue, für alle offene Vortragsreihe auf Italienisch, die die Zusammenarbeit zwischen DIK und FSZ fortsetzt, um über Orte zu berichten, die wohl nicht alle kennen. Ein weniger bekanntes und gerühmtes, aber doch nicht weniger attraktives – eben ein noch nie gesehenes Italien.

7. Juni: Il Sulcis Iglesiente e Carbonia (Sardegna)

Mit Dott.ssa Manuela Melis

 

Quellbild anzeigenIl Sulcis Iglesiente è un’antica regione storica e geografica situata a sud-ovest della Sardegna. Terra di forti contrasti, è conosciuta soprattutto per i depositi minerari e di carbone, scoperti già cinquemila anni fa. Il territorio racchiude in sé degli angoli affascinanti e delle curiosità storiche. Faremo un viaggio insieme per scoprire Sulki, una delle città più antiche d’Italia, ricostruiremo la storia di Carloforte e del dialetto tabarchino così come quella della moderna città di Carbonia con le sue miniere, ormai in gran parte abbandonate, conosceremo meglio la struttura di Porto Flavia e ammireremo il territorio ancora selvatico e incontaminato, in particolare laddove l’uomo non è riuscito a lasciare il suo profondo segno.

Manuela Melis è nata e cresciuta in Sardegna. Dopo aver studiato tedesco a Roma, è arrivata in Germania nel 2011 attraverso un programma europeo per neolaureati. Insegnare la lingua italiana è sempre stata una sua passione, che da diverso tempo è diventata la sua professione. Tra gli altri, ad Hannover ha lavorato per il centro linguistico dell’Università Leibniz, per la DIK e la Volkshochschule “Ada und Theodor Lessing”.

 

Bildergebnis für il sulcis iglesiente carbonaiaDas Sulcis Iglesiente ist ein historisches und geographisches Gebiet im Süd-Westen Sardiniens. Starke Kontraste kennzeichnen das Land, das vor allem wegen seiner schon vor 5000 Jahren entdeckten Kohle- und Mineralablagerungen bekannt ist. In ihm sind aber auch faszinierende Ecken und historische Kuriositäten geborgen. Gemeinsam werden wir eine Reise antreten, um Sulki zu entdecken, eine der ältesten Städte Italiens. Wir werden die Geschichte von Carloforte und des Tabarkino-Dialekts nachverfolgen und die moderne Stadt von Carbonia kennen lernen, deren Zechen heutzutage nicht mehr in Betrieb sind. Wir werden die Struktur von Porto Flavia und das noch wilde und unberührte Land bewundern, insbesondere da, wo der Mensch sein Zeichen nicht so tief hinterlassen konnte.

Manuela Melis ist auf Sardinien geboren und aufgewachsen. Nach dem Germanistik-Studium in Rom kam sie im Jahr 2011 durch ein europäisches Austauschprogramm nach Deutschland. Das Unterrichten der italienischen Sprache war schon immer ihre Leidenschaft, die sie jetzt seit längerer Zeit als Beruf ausübt. Unter anderem hat sie in Hannover für das FSZ der Leibniz Universität, für die DIK und die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule gearbeitet.

Fr, 26.04.2019, 18:30 bis 20 Uhr – VENERDÌ ITALIANI: UN’ITALIA MAI VISTA

In Archiv | Archivio, Vorträge | Conferenze zu 9. Februar 2019 um 23:12

Diskussion auf Italienisch nach Kurzvortrag in italienischer Sprache

Eine Kooperation zwischen dem Fachsprachenzentrum (FSZ) der Leibniz Universität und der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V. Hannover (DIK)

Fachsprachenzentrum der Uni Hannover

Trakt F, Raum F018
Direkter Zugang F am nordwestlichen Flügel des Hauptgebäudes

Welfengarten 1, 30167 Hannover

[Haltestelle: Leibniz Universität – Linie 4 + 5]

Eintritt frei

Una nuova serie di incontri in italiano aperta a tutti, che prosegue la collaborazione tra DIK e FSZ per parlare di luoghi che non tutti conoscono. Un’Italia poco nota e poco celebrata, ma non per questo meno attraente. Un’Italia mai vista.

Eine neue, für alle offene Vortragsreihe auf Italienisch, die die Zusammenarbeit zwischen DIK und FSZ fortsetzt, um über Orte zu berichten, die wohl nicht alle kennen. Ein weniger bekanntes und gerühmtes, aber doch nicht weniger attraktives – eben ein noch nie gesehenes Italien.

26. April: Il Subappennino Dauno (Puglia)

Mit Dott.ssa Leonarda Del Nobile

Il Subappennino Dauno è una zona della Puglia nord-occidentale in egual misura sconosciuta agli italiani e agli stranieri. Si tratta di un territorio montuoso poco popolato, al confine con il Molise e la Campania, lontano dai soliti circuiti turistici. In questa presentazione andremo alla scoperta dei Monti Dauni: la loro storia antica, i boschi di faggio e quercia, gli incantevoli (ma sempre più spopolati) paesini, alcuni dei quali figurano nella lista dei “Borghi più belli d’Italia” o possono fregiarsi della “Bandiera Arancione” del Touring Club Italiano. Faremo anche la conoscenza di Faeto e Celle di San Vito, dove è di casa l’unica minoranza francoprovenzale dell’Italia Meridionale. Non mancherà naturalmente uno sguardo alle tradizioni culinarie e popolari del posto.

Leonarda Del Nobile viene dalla Puglia e ha studiato Lingue e Letterature Straniere a Bologna. Alla fine del 1997 si è trasferita ad Hannover e poco dopo ha cominciato a insegnare con molto piacere italiano alla Volkshochschule locale. Da cinque anni lavora anche al centro linguistico dell’Università Leibniz di Hannover.

 

Der Subappennino Dauno ist ein sowohl Ausländern als auch Italienern weitgehend unbekanntes Gebiet im Nord-Osten Apuliens. Es handelt sich um eine wenig besiedelte bergige Region an der Grenze zu Molise und Kampanien, fernab der üblichen touristischen Routen. In diesem Vortrag werden wir uns auf eine Entdeckungsreise zu den Daunischen Bergen begeben: ihre antike Geschichte, ihre Buchen- und Eichenwälder, ihre entzückenden (wenn auch immer dünner besiedelten) Dörfer, von denen einige in der Liste der “Borghi più belli d’Italia” geführt werden oder sich mit der „Orangenen Fahne“ des Touring Club Italiano schmücken dürfen. Außerdem werden wir Bekanntschaft mit Faeto und Celle di San Vito machen, wo die einzige franko-provenzalische Sprachminderheit Süditaliens zu Hause ist. Auch ein Blick auf lokale kulinarische und volkstümliche Traditionen wird nicht fehlen.

Leonarda Del Nobile kommt aus Apulien und hat Literatur- und Fremdsprachenwissenschaft in Bologna studiert. Ende 1997 kam sie nach Hannover und begann kurze Zeit später mit großer Freude Italienisch an der hiesigen Volkshochschule zu unterrichten. Seit fünf Jahren ist sie auch am FSZ der Leibniz Universität Hannover tätig.

Sa, 16.02.2019, 16:00 Uhr – Ein Blick auf Sizilien als literarische Landschaft

In Archiv | Archivio, Vorträge | Conferenze zu 7. Februar 2019 um 22:26

Dr. Jochen Trebesch, Botschafter a.D., Berlin und Rom

In Kooperation mit dem Italienischen Generalkonsulat Hannover
Sa. 16.02.2019, 16 Uhr, Italienisches Generalkonsulat
Freundallee 27, 30173 Hannover

Eine virtuelle Reise durch die literarischen Landschaften und Orte Siziliens von der Antike bis in die Gegenwart.
Botschafter a.D. Dr. Jochen Trebesch, der u.a. eine Biographie Giuseppe Tomasi di Lampedusas geschrieben hat und Mitautor des Buches „Sizilien – Ein literarischer Begleiter“ ist, wird über sizilianische und auswärtige Autoren sprechen und lesen. Sie wurden in ihren Werken von den einander überlagernden und ineinander verzahnten Kulturschichten der Insel angeregt. Die Anziehungskraft dieser literarischen Landschaft ist nach wie vor stark. Sie bietet weiterhin Entdeckerfreuden in Hülle und Fülle. Sizilien war und ist nicht nur eine Reise, sondern auch eine an der Literatur ausgerichtete Rundfahrt wert. Vor allem sizilianische Schriftsteller wie Luigi Pirandello, Salvatore Quasimodo oder Stefano D’Arrigo sollen Sie auf dieser virtuellen Rundfahrt begleiten: „Italien ohne Sizilien macht gar kein Bild in der Seele: hier ist erst der Schlüssel zu allem“, stellte bereits Johann Wolfgang von Goethe 1787 in der Italienischen Reise fest.
Foto Tomasi di Lampedusa: https://it.wikipedia.org/wiki/File:Tomasi_di_Lampedusa.jpg

Der Autor

Dr. Jochen Trebesch, Botschafter a.D., Mitglied des P.E.N. (*1944) hat sein Abitur an der Deutschen Schule in Rom gemacht und Rechtswissenschaften und Geschichte in Bonn, Berlin und an der Georgetown University in Washington D.C. studiert, mit Studienaufenthalten in Cambridge und Grenoble. Er wurde mit einer Arbeit über amerikanisches Verfassungsrecht promoviert.
Von 1972 bis 2009 war er im Auswärtigen Amt mit Auslandsverwendungen u.a. bei der EU in Brüssel (mehrfach), Rom (mehrfach), USA, Helsinki, Zypern, zuletzt als Botschafter in Pressburg (Slowakei) tätig.

Bücher: Giuseppe Tomasi di Lampedusa. Leben und Werk des letzten Gattopardo; Das Sizilien Giuseppe Tomasi di Lampedusa; „Sizilien – Ein literarischer Begleiter“ (zusammen mit einer Mitautorin); Verliebt oder verloren in Rom. Schriftsteller von Dante Alighieri bis Navid Kermani erleben die Ewige Stadt; Italienische Autoren in Berlin, Essays über Diplomaten-Schriftsteller und Diplomaten in der Belletristik; mehrere Bände mit Essays zur Literatur. Er arbeitet z.Zt. an einer Biographie Luigi Pirandellos.