Unentdeckte Schätze Siziliens

Kostbarkeiten abseits des Tourismus auf Sizilien, Lampedusa und Pantelleria

(ca. 9 Tage) (ca. 18. – 26. April 2017)

Zusammen mit der uns schon sehr vertrauten und liebgewonnenen Angela Salamone, die alle kulinarischen Höhepunkte Siziliens zu kennen scheint, möchte ich vor allem die archäologischen und kulturhistorischen Ziele ansteuern, die so gut wie nie vom konventionellen Tourismus berührt werden. Die in der Antike berühmten Städte Leontinoi unweit des Ätna und Solunto, in der Nähe von Palermo gelegen, bieten bedeutende Ausgrabungen, die eine Geschichte vom 8. Jh.v.Chr. bis in die Zeit der Römer aufschlagen. Die beiden kleinen antiken Städtchen Entella und Erice zeigen interessante Zeugnisse aus der punischen und griechischen Zeit. Diesen Stätten schließen sich die hübschen Ruinen von Eloro an, die in der Nähe von Noto liegen. Die Nähe zu dieser berühmten barocken Stadt legt nahe, auch diesen schöne Ort zu besuchen.

Während das sehenswerte archäologische Museum von Morgantina sicherlich zu besichtigen ist, werden wir versuchen, auch das ungemein sehenswerte Museum von Palermo zu besuchen, das schon seit etlichen Jahren „in restauro“ ist. In dieser Stadt warten aber auch die normannischen Schlösser von Zisa und Cuba sowie die berühmte Kapuzziner-Gruft auf uns.

Einen sehenswerten Einblick in den Bereich Bergbau bietet der Parco Minerario Floristella-Grottacalda, um die Geschichte der Industrialisierung Siziliens durch den Abbau von Schwefel kennen zu lernen. Es ist eine Art Geschichte, die das Freilichtmuseum bietet, wie sie selten auf dieser Mittelmeerinsel erzählt wird. Die Salzgrotten von Realmonte schließlich sind aufgrund ihrer Größe ausgesprochen interessant.

Die Höhepunkte werden allerdings der Besuch der beiden Inseln Lampedusa und Pantelleria darstellen. Während Lampedusa vor allem landschaftlich beeindruckt, bietet Pantelleria interessante Ausgrabungen von der Bronzezeit bis zur römischen Spätantike. Im Museum befinden sich ausgesucht schöne Porträts des Iulius Caesar, des Kaisers Titus und der Agrippina minor, der Mutter Neros.

Die kulinarische Seite Siziliens wird durch die Besichtigung einer bedeutenden Käserei, darüber hinaus durch einen Besuch bei der berühmten „Päpstin der Dolci“ Sig.ra Maria Grammatico und schließlich durch eine Verkostung des bedeutenden Marsala-Weines auf Pantelleria auf’s Köstlichste abgerundet.